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Im Februar hat Hebamme Mandy auf Guanaja gearbeitet, um dort eine von vom Projekt initierte Hebammengruppe in Savannah Bight fortzubilden. Sie sprach über die Leopoldschen Handgriffe, mit denen man die Lage des Babys im Bauch der Mutter beurteilen kann, und den Umgang mit postpartalen Blutungen. Die Gruppe war vor allem interessiert an Themen rund um die Geburt. Sie haben Geburten aus Steißlage am Modell geübt, aber auch, wie man handelt, wenn das Baby die Nabelschnur um den Hals hat und die Geburt der Plazenta. Die Frauen hatten bereits gute Vorkenntnisse und es war interessant zu hören, wie sie bisher verschiedenste Probleme gelöst haben. Es war eine Freude, mit dieser Gruppe zu arbeiten!2016-03-04 15.38.12

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by Mandy Wüscher

Ich war für 3 Tage in Yaruca, einem kleinen Bergdorf in der Nähe von La Ceiba, im Einsatz, um dort der Hebammen-Schülergruppe (‘Parteras’) des Projektes Unterricht zu geben. Begleitet wurde ich von Carolina, einer Doula aus Kolumbien, die auch für mich übersetzte.

Zuerst haben wir einige Dinge wiederholt, die Silvia ihnen zusammen mit anderen Hebammen schon beigebracht hatte, wie die Leopoldschen Handgriffe oder Blutdruck messen. Dies konnten wir an den Schwangeren des Dorfes üben, die sich dafür bereit erklärt hatten. Aber auch neue Themen haben wir angesprochen, zum Beispiel Präeklampsie und Dehydration des Babys. Die Parteras waren mit voller Begeisterung dabei und haben bei kleinen Rollenspielen gezeigt,was sie gelernt haben.

Am letzten Tag haben wir noch eine Schwangere etwas ausserhalb des Dorfes besucht, um eine Schwangerschaftsvorsorge zu machen.

Es hat großen Spaß gemacht und es war schön zu sehen, was die Parteras schon alles gelernt haben. Auch ich konnte mir einige Sachen von ihnen abgucken.

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Doña Arcadia, Doña Inez und Doña Maria Elena zusammen mit Carolina und Mandy

 

We visited the mountain village of Yarrucca to give a pre-natal workshop at the medical clinic there. It was well-attended by mothers-to-be and we were happy to meet with our four student midwives who have made a lot of progress over the past year and have been able to support pregnant and birthing women in their communities.

It is important to have trained birth attendants who can provide good pre-natal care and are able to recognize potential problems in pregnancy. In this region it is especially important because of the large distance that must be travelled to get to the hospital and the fact that in the rainy season, the river can overflow and the entire region can be cut off.

After the workshop, it was fun visiting with all the women and babies and each mama received some baby clothes for their new arrivals.

Each student midwife was given a ring-sling scale for weighing newborns. Often there is no eltricity where the midwives are called to support a birth, so they have to work in the dark. For this reason each midwiwife received a rechargable flashlight, which has been donated through Erin MacAulay.  It was a very successful morning!

by Mary Evans

I have been spending the past two weeks working as a doula at the public hospital in La Ceiba.

The day after I arrived in Honduras, Silvia did a training session with me, gave me a tour of the hospital and then I got to work!

Each day I supported mamas in the active phase of labour, through the birthing and early postpartum period and helped breastfeeding get off to a good start.

I am struck by how strong and brave these mamas are, laboring on their own with no pain medication, welcoming any suggestions of things to try in order to make their labors shorter and more comfortable and also by their immense love for their babies. It was a special pleasure to be able to give cuddles to babies whose mamas couldn’t for one reason or another.

What an amazing opportunity it was for me to witness so many births in such a short time, quite a contrast to my usual doula work in Canada. Dar A Luz is doing such wonderful work in Honduras.

Snat Rosa Catharina 6
Mein Freiwilligen Einsatz als Hebamme in Honduras- Santa Rosa de Copan und in La Ceiba ist nun zu Ende.
Ich habe hier zwei Wochen verbracht und kann nicht so richtig in Worte fassen, was ich hier alles erlebt habe.
Zu Beginn war ich mir nicht sicher, ob ich dass psychisch verkraften und traumatisiert sein würde,aber ich habe es gut überstanden.
Es hat mich nur sehr sehr nachdenklich gestimmt! In was für einer Welt wir leben und wie groß die Unterschiede doch sind!
Hinzu , dass die Ärzte und Krankenschwestern zum größten Teil nicht wissen was sie da tun und falsch behandeln.

Hier sind Babys fast gestorben und auch Frauen/ Menschen sterben hier. Ich habe wirklich Horrorgeschichten gehört und teilweise schlimme Sachen gesehen. Es sind aber auch viele Kleinigkeiten, zum Beispiel wird Frauen zur Geburt nicht einmal gratuliert. Frauen dürfen unter der Geburt weder essen noch trinken und das über Stunden und Stunden. Eine Geburt ist vergleichbar mit Hochleistungssport, von daher ist diese Tatsache sehr sehr schlimm und es tat mir so unendlich leid für die Frauen.Geburten laufen dort wie am Fließband ab. Ca 25-35 Geburten pro Tag.

Im Kreissaal entbinden alle Frauen zusammen in einem Raum. Kein Zutritt für Familienangehörige.
Die angehenden Ärzte sind allerdings sehr offen und dankbar für neues.
Keiner zeigt Ihnen wirklich wie es richtig geht,so etwas wie Fortbildungen gibt es hier meist nicht.
An meinem ersten Arbeitstag zitterten mir die Hände und Beine vor Aufregung und ich war schockiert von den dortigen Zuständen,aber nach einer Weile gewöhnte ich mich daran. Zudem hatte ich anfangs auch das Gefühl, nicht richtig helfen zu können, da es einfach zu viel zu tun gibt und es nur Schritt für Schritt geht. Dann dachte ich,dass ich umdenken muss und ich habe versucht in meinen Schichten soviel weiter zu geben wie nur möglich. Ich habe die Ärzte angeleitet und ihnen demonstriert,dass man Geburten auch liebevoll und schön gestalten kann.

Ich möchte mir jetzt nicht selber auf die Schulter klopfen, doch ich weiß und dass hat mich auch tröstlich gestimmt, dass ich die Frauen die ich entbunden habe glücklich gemacht habe.
Mir ist soviel Wärme und Dankbarkeit entgegen gekommen und ich wusste,dass es richtig war hierher zu kommen.

Diese Erfahrung war wichtig und es ist wunderbar, dass es so viele Menschen gibt,die etwas in der Welt verändern wollen.
Heal the World make it a better place…..ich weiß nicht, wie oft ich dieses Lied in dieser Zeit gehört habe….
Danke an Silvia Bahr,dass du mir die Möglichkeit gegeben hast hier mit zu helfen. Dein Verein Dar a Luz ist toll,im übrigen der einzige der auf die Missstände in der Geburtshilfe in Honduras aufmerksam macht und sich für die Verbesserung einsetzt. Ich bewundere deinen Mut in einem der gefährlichsten Länder auf der Welt deine Arbeit zu machen. Du bist eine starke und tolle Frau! Ich werde die Zeit hier mit euch niemals vergessen.
Thank you Seneca Overduin for helping me in so many ways. Without you I would have been lost. You were a great doula and you will be a great midwife.

by Mary Quaile

On Friday, Silvia, Katharina, and I drove out to a small health clinic near Olanchito. For about 2 hours we wound our way around the feet of the mountains, some covered in thick jungle and some stripped of trees. The town itself was in dry valley down a dusty road lined with some sort of Honduran cactus. The clinic, painted a calming green, sat on the outskirts of town, and as we pulled up beside the building, we were informed that a woman was laboring in the tiny delivery room right at that moment. The woman appreciated the doula support, which Katharina, our midwife from Germany, was able to provide. This clinic serves all the health needs of the community as well as having a delivery room and a maternity clinic. The clinic is only for low-risk pregnancies and sees just about eight births a month.

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While the mother was laboring in the room next door, Silvia and I set up the projector and met the nurses who worked at the clinic. Women from the village began to meander in, maneuvering around each other’s pregnant bellies to fill the seats and benches. Silvia’s presentation focused on basics of labor and birth. It started with some essential anatomy with diagrams of what occurs inside a woman’s body during labor and birth. A lot of the women in Honduras lack basic education and some do not even know what the baby grows in or what the placenta is. Continue Reading »

von Céline Schick, Hebamme

Schon immer war es mein Traum, in einem Drittweltland als Hebamme zu arbeiten und die Frauen unter anderen Umständen zu begleiten.

Seit etwas mehr als zwei Jahren habe ich meine Ausbildung als Hebamme abgeschlossen und in der Schweiz in einem Spital im Gebärsaal gearbeitet. Die Arbeit mit Frauen aus anderen Kulturen bereitete mir stets grosse Freude. Ich begann mich zu informieren, wo ich als Hebamme hin kann um die Frauen einer anderen Kultur bei der Geburt zu unterstützen. Bei meiner Recherche fand ich Silvia’s Projekt. Schon sehr bald war für mich klar, dass ich das Projekt von Silvia Bahr unterstützen möchte.

Nun bin ich hier und habe noch keine Minute bereut. Ich bin vier Wochen im Hospital Atlantida in La Ceiba und werde anschliessend noch 2 Wochen nach Tela gehen. Die Zustände im Spital sind nicht einfach, aber damit habe ich gerechnet. Continue Reading »